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Münsterplatz zeigt Risse

Ulmer MünsterIm Mai 1994 wurde der Münsterplatz in Ulm mit 42.000 Granitplatten neu gestaltet. Jetzt müssen einige schadhafte Verbundplatten ersetzt werden.

Die Neugestaltung hatte damals nicht nur Aufsehen erregt, weil sie vom amerikanischen Stararchitekt Richard Meier im Zuge des von ihm ebenfalls geplanten Stadthauses durchführt worden war, sondern weil es sich bei den 60 x 60 cm und 13 x 13 cm großen Natursteinplatten um Verbundplatten handelt, die sich aus einer 4 cm starken Granitauflage des spanischen Materials ROSA DANTE und einer 12 cm dicken Betonplatte zusammensetzen.

Trotz umfangreicher Belastungstests, mit der die Haltbarkeit der Platten auf die Probe gestellt wurde, erweist sich der Belag nun doch als anfällig gegen Feuchtigkeit. Sie kann den Granit vom Beton lösen und Zwischenräume für Verschmutzungen und Steinchen verursachen. Vor allem bei den kleineren Platten führte dies zu etlichen Bruchstellen, die zunächst provisorisch mit Bitumen geflickt wurden, bis sich eine aufwändigere Reparatur lohnt. Dies scheint nun der Fall zu sein. Seit Ende August werden die schadhaften Platten ersetzt. Anstelle des Verbundmaterials kommen nun massive Granitplatten. Die Kosten übernimmt die Herstellerfirma, die eine 30-jährige Garantie auf die Haltbarkeit der Verbundplatten gewährt hatte.

Impressionen vom Ulmer Münster:


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