Grauwacke kommt groß raus
Seit mehr als 300 Jahren wird im “Bergischen Land” Grauwacke als Werkstein abgebaut. Jetzt soll das Material als Alleinstellungsmerkmal der Region hervorgehoben werden.
“Bergische Grauwacke – Vielfalt erleben” heißt ein Projekt, in dessen Rahmen ab dem Frühjahr 2009 verschiedene themenbezogene Veranstaltungen durchgefüht werden sollen. Hierfür kooperieren u. a. mehrere Städte, Gemeinden und Landkreise sowie der Wirtschaftsverband Baustoffe-Naturstein (wbn) und aktuell sechs Steinbrüche mit der “Regionale 2010″. Die “Regionale” ist ein Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Turnus von zwei Jahren jeweils einer Region die Möglichkeit gibt, sich zu präsentieren.
Geplant sind u. a. geführte Steinbruch-Besichtigungen, Tage der offenen Tür, Ausstellungen und Konzerte sowie spezielle Aktionen für Kinder und Jugendliche. Im Rahmen langfristiger Projekte sollen außerdem ein Steinhauerpfad, ein Skulpturengarten und mit Grauwacke gestaltete Kreisverkehre entstehen. Betreut wird die Kampagne von der Werbeagentur Mischa Kolpacki, die Geschäftsführung hat die Gemeinde Lindlar übernommen. Im Mittelpunkt der Aktionen steht die Darstellung der Vielfältigkeit der Grauwacke. Die Projektbeteiligten hoffen, dass sich die Bekanntheit szdes Natursteins als das “Gold des Bergischen” längerfristig auf den Tourismus der Region auswirkt.
ke
Foto: Projektgemeinschaft Bergische Grauwacke
[...] über die regionale Vermarktung der Grauwacke als einheimisches Gestein des Bergischen Landes berichtet. Für 2009 sind offenbar etliche öffentlichkeitswirksame Vorhaben in Arbeit. Schlagworte: [...]