Italien lässt nach
Die italienischen Natursteinexporte sind gesunken. Auch die Importe gehen zurück. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 hat Italien 1,61 Mio. t Naturstein für insgesamt 849,89 Mio. Euro exportiert. Laut Internazionale Marmi e Macchine Carrara (IMM) bedeutet dies im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Rückgang von 1,7 % in der Menge und 4,8 %, im Wert. Der Preis pro Tonne italienischem Naturstein ist um durchschnittlich 3,1 % gesunken.
Die italienische Naturwerksteinbranche hat zwar mit insgesamt 487.537 t um 7,21 % mehr Marmorblöcke und -Unmaßplatten verkauft. Auch der Export von bearbeitetem Marmor legte um 2,69 % auf 517.414 t zu. Gleichzeitig ging der Export von Granitblöcken und -Unmaßplatten aber um 9,63 % auf 95.769 t zurück. Bei bearbeitetem Granit betrug das Minus sogar 14,63 % (433.354 t).
Besonders die Probleme auf dem für italienische Unternehmen extrem wichtigen US-Markt macht der Branche zu schaffen. 22 % der italienischen Natursteinproduktion gehen nach wie vor in die USA.
Die Exporte in EU-Länder sind im Vergleich zum Vorjahr um 12,4% in der Menge und um 5,1 % im Wert (407.000 t) zurückgegangen. Deutschland hat 20 % weniger italienischen Naturstein importiert.
Weniger Importe
Im gleichen Zeitraum hat Italien 1,5 Mio.t Naturstein für insgesamt 290 Mio. Euro importiert. Das entspricht einem Rückgang von11,7 % in der Menge und 9,3 % im Wert. Mit -22,34 % ist der Rückgang bei Granitblöcken und Unmaßplatten besonders stark. Die Importe von bearbeitetem Granit sind dagegen um 16,64 % gestiegen. Die Einfuhr von schinesischen Granitprodukten macht den größten Anteil aus. Im Marmor-Bereich stammt der Großteil der Blockimporte aus Ägypten und der Türkei.
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